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26 02 2009Categories : Webradio
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Nach dem Amoklauf in Winnenden bei Stuttgart steht die Nation unter
Schock. Noch ist nicht geklärt, warum der bis dahin unauffällige
Teenager sich einfach so aus dem väterlichen Waffenarsenal eine
grosskalibrige Handfeuerwaffe nehmen konnte, um damit ohne öffentlich wahrgenommene Vorwarnung (dazu gibt es erste Hinweise, es existierte eine Warnung) ein Blutbad anzurichten.
Natürlich wird jetzt nach Antworten gesucht: Warum? Und wie können
wir so etwas Schreckliches in Zukunft verhindern? Die örtliche Polizei
hat noch keine Ermittlungsergebnisse vorgelegt, da melden sich schon
erste Stimmen, die einen Zusammenhang zwischen der Tat und Gewalt
darstellenden Medien, in Form der sogenannten “Killerspiele” sehen. Von
persönlichem, nicht weiter zu begründendem Unbehagen einmal abgesehen,
gibt es zum Thema buchstäblich Tausende von wissenschaftlichen Studien.
2. “Wissenschaftliche Forschung beweist eine Verbindung von Videospielen und Jugendaggression”
Jenkins: Wenn diese Studien überhaupt methologisch sauber sind, zeigen
sie nur, dass agressive Menschen aggressive Medien bevorzugen.
3. “Computer- und Videospiele werden für Kinder gemacht”.
Jenkins: Auch wenn mittlerweile so gut wie alle Kinder gerne videospielen, hat sich der Markt auf junge Erwachsene verlagert.
4. “Mädchen spielen nicht am Computer (oder der Videokonsole)”.
Jenkins: Das war früher so. Heute gibt es eigene Genres für Mädchen, und starke weibliche Identifikationsfiguren in Spielen.
5. “Weil Computerspiele zum Training von Soldaten genutzt werden, haben sie dieselbe Wirkung auf Jugendliche”.
Jenkins: Dies wird ausschliesslich vom Ex-Militärausbilder und
Moralreformer David Grossman behauptet. Alle Forschung zum Thema zeigt:
Computerspiele lehren vor allem eines, nämlich Problemlösung.
6. “Video- (und Computer-) Spiele sind keine ernsthafte Ausdrucksform”.
Jenkins: Dies geht zurück auf eine Urteilsbegründung von 2002, wo
ältere, eingleisige Actionspiele zur Begründung herangezogen wurden.
Tatsächlich fordert die Mehrzahl heutiger Spiele zu ethischer und
moralischer Auseinandersetzung auf.
7. “Computer- (und Video-) Spiele führen zu sozialer Isolation”.
Jenkins: Die meisten Spiele sind sozial. 60 Prozent aller Gamer spielen
regelmässig mit Freunden, ein Drittel mit Verwandten, ein Viertel mit
Eltern oder Partnern. Selbst Solo-Spiele sind Gegenstand von
Hilfestellungen und Diskussionen. Das am stärksten wachsende Segment
sind die Multiplayer (MMO)-Spiele.
8. “Video- (und Computer-) Spiele stumpfen den Benutzer ab”.
Jenkins: Schon bei Affen wurde eine Unterscheidung zwischen
spielerischem und echtem Kampf festgestellt. Das selbe gilt für
Menschen jeden Alters. Die Grundannahme mancher Studien der
Verhaltensforschung, spielerische Aggression wäre mit realer
gleichzusetzen, ist bestenfalls problematisch, wenn nicht durchwegs
falsch.
Quelle: www.techfieber.de

Eine gradezu geniale und kostenlose Bildbearbeitungssoftware gefällig? Bitteschön! Photofiltre finde ich um Längen besser als das so hoch gepriesene Gimp. Mit gerade mal 1,6 MB (!) im Download passt es auf jede Festplatte. Ich habe es auf meinem EEE-PC laufen. Für richtige Bildebarbeitung ziehe ich schon meinen Home PC vor, aber um unterwegs schnell mal ein Bild zu bearbeiten ist es unschlagbar. Die downloadbare Freeware ist zwar in englisch, aber es gibt deutsche Sprachpakete. Am besten mall googeln.
... war wohl das, was vorgestern in Winnenden passiert ist. Keiner kann
sich diesem entziehen, die Medien überschlagen sich ja nahezu. Traurig, dass Deutschland trotz einem der schärfsten Waffengesetze in Europa, in der "Amoklauf-Statistik" gleich nach den USA auf dem zweiten Rang liegt.
Ich frage mich ernsthaft, wie jemand schon in so jungen Jahren dermaßen verbittert, hilflos, gedemütigt und eiskalt sein kann eine solche Tat zu begehen. Ich selber hatte noch nie eine echte Waffe in der Hand, geschweigedenn wüsste ich wie so etwas zu bedienen ist.
Wie gesagt, die Medien veranstalten ihre eigene Schlacht um neue Erkenntnisse. Das ist auch etwas, was mich extrem ärgert. Wie ich finde eine schon ekelhafte Vorgehensweise auf der Suche nach der Schuldfrage. Typisch, es muss immer schnell ein Schuldiger gefunden werden. Irgendwelche Politiker, meist welche von denen man vorher noch nie etwas gehört hat, kommen mit Forderungen sogenannte "Killerspiele" zu verbieten. Die hat man schließlich auf dem PC des Jungen gefunden...
Mal ein Beispiel: Es leben 82 Mio. Menschen in Deutschland. Davon sind ca. 25 Mio. im Alter zwischen 14 und 35 Jahre - ich behaupte mal die Altersspanne in der PC-Spiele gespielt werden. Von diesen 25 Mio. Menschen sind etwa die Hälfte männlich - vorausgesetzt, dass nur männliche Personen spielen. Wenn man hier vergleicht das Counterstrike ca. 6 Mio. mal verkauft wurde, hat also rein hypothetisch jeder zweite Counterstrike auf seinem PC. Und es gibt ja nicht nur das eine Spiel...Ich zähle mich auch zu den Menschen, die Killerspiele spielen. Bin ich nun ein schlechterer Mensch?
Ich will damit sicher nichts schön reden, aber verbietet man auch Alkohol und schnelle Autos wenn jemand betrunken einen anderen Menschen anfährt und tötet?
Andere sagen man müsse Hausmeister an den Eingängen postieren. Wäre ein Hausmeister an der Tür letztendlich nicht nur das erste hilflose Opfer des Jungen gewesen?
Ich selber kann auch keine Antwort auf so viele Fragen geben. Ich kann nur von meiner eigenen Erziehung berichten, eine gute wie ich finde, ich war nie so verzweifelt wie dieser Junge gewesen sein muss.
Ist es nicht wieder an der Zeit Wertschätzung in unserer Gesellschaft genießen zu können? Das Umdenken, dass es nichts schlimmes ist, auch mal Schwäche zeigen zu können? Das nicht immer nur der Stärkere eine Chance in unserer Gesellschaft hat? Leider ist es damit meistens wie mit den guten Vorsätzen zu Neujahr. Hat sich die erste Aufregung gelegt, bleibt nicht mehr viel davon übrig. Und mit trauriger Gewissheit wird es nicht das letzte mal sein, dass ich mir Gedanken darum mache.
Alle Betroffene haben mein Mitgefühl.
Gestern war es mal wieder soweit. Im Supermarkt um die Ecke noch schnell was vor Ladenschluss einkaufen, weil man es die Woche über irgendwie vergessen hat. Ich steuerte mit schnellem Schritt in Richtung Metzger. Natürlich steht genau da wiedermal eine längere Schlange und hinter der Theke eine etwas überforderte Verkäuferin, allein auf weiter Flur. Also, wie man es in seiner guten Kinderstube gelernt hat, stellt man sich hinten an und wartet geduldig.
Besonders viel Geduld muss man aufbringen, wenn sich der Kunde, der gerade bedient wird nicht entscheiden kann und sich von der Verkäuferin erstmal die halbe Theke zeigen und kommentieren lässt. Ist das so schwierig sich vorher zu überlegen, was man einkaufen möchte? Wohl nicht...
Doch dann geschieht das, was ich am wenigsten leiden kann. Im Augenwinkel sehe ich eine ältere Dame die auf den Metzger zusteuert und die sich natürlich nicht hinten anstellt sondern direkt neben allen Leuten ganz vorne an die Theke. Just in diesem Moment eilt dann auch eine zweite Verkäuferin ihrer Kollegin zur Hilfe und bevor der Satz "Wer ist der Nächste" fallen kann gibt die ältere Dame lauthals bereits ihre Bestellung auf und wird prompt bedient.
Das ist dann der Moment an dem ich mich etwas lauter räuspere, sodass es jeder mitbekommt. Selbst die ältere Dame dreht sich zu mir um, als hätte ihr mein Blick schon im Nacken gebrannt. Doch sie grinst mich an. Das bewegte mich dann zu sagen: "Kein Problem, ich lasse sie gerne vor. So mager wie sie aussehen, haben sie die Wurst nötiger als ich."
Ein verhaltenes Grinsen der anderen wartenden Kunden macht die Runde. Wenn man Drängler anspricht reagieren sie meist mit einer verbalen Gegenattacke, so auch die Dame. Just in diesem Moment ist es dann wichtig, ein Kommentar nachzuschieben. Ich entgegne höflich, aber mit bestimmter Stimme: "Und nicht vergessen: Vorne in Gang zwei ist Redbull im Angebot. Das belebt Körper UND Geist. Dann nimmt man auch Warteschlangen wahr." Das reicht dann meistens aus, um keine Gegenantwort mehr zu erhaltten. Sie schnappt sich ihre Ware und zieht von dannen.
Manchmal kann ich meinen Mund eben nicht halten...
Lust mal wieder der schwerhörigen Nachbarin zu zeigen das ihr noch nebenan wohnt? Ich mache das fast täglich, denn gute Nachbarschaft muss man pflegen
Dies tue ich immer mit meinem Crative Inspire T6100 - PC-Multimedia-Home-Theater-Lautsprechersystem.
Angenhemer und doch käftiger Sound wie ich finde - Da hat auch die Nachbarin was von meiner Musik...
Bequeme Schuhe in meiner Größe zu finden ist eh immer ein Problem... Lassen wir das lieber... zum eigentlichen Thema: Die Schuhe der Marke Globe unter der Mithilfe des weltbekannten Surfers Taj Burrow haben es mir angetan. Genau die richtigen Treter für einen angenehmen Sommertag. Super Verarbeitung und klasse Aussehen. Wie freue ich mich schon wieder auf die ersten Sonnenstrahlen...




The Prodigy meldet sich mit neuem Album "Invaders must die" zurück. Nach einem ersten vorhöhen gestaltet sch das neue Album einen Tick ruhiger als z.B. die legendären Singleauskopplungen "Firestarter" oder Breathe". Dennoch nicht schlecht wie ich fnde. Die dem Album gleichnamige erste Single ist eine Mischung aus Rock und bekanntem Prodigy Electro Sound. Die immer treibenden Beats der Formation werde ich mir zum Laufen auf den MP3-Player laden, dann bleibe ich zwischendurch bestimmt nicht stehen...
Dauemen hoch!
GIGA, der einzige freie im Satellieten TV ausgestrahlte Gaming Sender, will Ende März die Pforten schließen. Der Grund dafür sei, dass der Eigentümer, die Premiere AG, sich in Zukunft mehr auf komerzielle Projekte konzentrieren will. Dies bedeute das Aus des Senders nach 10 Jahren Mediengeschichte. Stephan Borg kommentierte das Ganze im Giga Blog und beendete seine Aussage mit “Danke für zehn Jahre GIGA, danke für ein Stück Mediengeschichte, danke an mein Team, das nie aufgegeben hat!”.

Wordle gibt es ja schon etwas länger... Wer es noch nicht ausprobiert
hat, sollte es sich zumindest mal ansehen. Was macht Wordle? Es kreiert
aus einer aus Texten oder auch sinnlos aneinander gereihten Wörtern
hübsche Grafiken. Selbst kann man auf Anordnung, Ausrichtung,
Farbgestaltung sowie Schriftart Einfluss nehmen. Das Interessante daran
ist, dass die Wörter je nach Häufigkeit größer dargestellt werden als
die, die weniger Häufig vorkommen. Würde mich mal interessieren, was
das größte Wort wäre, wenn man den Test einer Bundestagsdebatte
eingibt. Ich schätze mal "Äähhhmmm..." Das testen wir doch mal gleich
anhand dieses Eintrags. Um natürlich etwas Einflluss darauf zu nehmen,
schreiben wir gleich noch ein paar Mal "Denkblogkade" mit rein. Mit
sicherheit eine hübsche Spielerei, über deren Sinn jeder für sich
selbst entscheiden kann.
Ergebnis:
(Anklicken für größere Ansicht)Viel Spaß damit!
Apple hat eine Beta-Version seines neuen Browser, Safari 4, ab sofort zum Download bereitgestellt. Es gibt unter anderem auch eine Version für Windows XP / Vista. Angeblich soll der neue Browser Seiten um ein Vielfaches schneller als Firefox oder der Internet-Explorer aufbauen. Nach einem (kurzen) Eigentest habe ich die Version wieder deinstalliert. Innerhalb kürzester Zeit ist mir Safari mehrmals einfach abgeschmiert. Es ist halt doch noch eine Beta. Wenn er aber stabil läuft, dürfen sich die Kollegen aber warm anziehen.
Der Stick ist mit einer stoßfesten Gummi-Hülle umgeben und überlebt auch das Waschen in einer Waschmaschine. Schlüsselkinder können sich ihn auch mit dem mitgelieferten Tragegurt um den Hals hängen, und für ungünstig gelegene USB-Ports ist auch noch ein kleines Verlängerungskabel mit dabei. Die Garantiezeit beträgt 10 Jahre. Auf dem Stick befindet sich die freie Software "Truecrypt" zum Verschlüsseln mit diversen Algorithmen.

Egal ob Fasching, Karneval, Fasenacht oder wie auch immer, die fünfte Jahreszeit geht mir persönlich richtig auf den Wecker. Warum? Ganz einfach: Ich finde das "Auf Knopfdruck fröhlich sein" lächerlich. Wenn man selbst mit Fasching nichts anfangen kann steht man selbst immer als Spaßbremse da. Aber nein, ich bin das ganze Jahr lustig, dafür brauche ich nicht mal einen Papphut, keine Schunkelei und bestimmt keine Stimmungsmusik mit unterirdischem Niveau. Das einzigste was mir am Fasching gefällt ist der Aschermittwoch an dem das ganze Spektakel endlich wieder für ein Jahr sein Ende findet.